Das Engagement jedes einzelnen ist für alle wichtig
Bundesweit registrierte die Polizei im Jahr 2001 rund 1,7 Millionen Fälle von Straßenkriminalität.
Dazu gehören Delikte wie Handtaschenraub, Körperverletzungen im öffentlichen Bereich, Diebstähle im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen sowie Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen auf Straßen und Plätzen.
Insbesondere die Zahl von Gewalthandlungen und Körperverletzungen im öffentlichen Raum sind im Vergleich zu den Vorjahren stark angestiegen. Darüber hinaus ergab eine repräsentative Meinungsumfrage: Mehr als jede zweite Bürgerin oder jeder zweite Bürger, die oder der befürchtet, Opfer einer Straftat zu werden, fühlt sich insbesondere an öffentlichen Orten bedroht. Vor allem Delikte wie Raub und Überfall wurden von den Befragten immer wieder genannt.
Polizei erhöht Präsenz
Diese Sorgen und Nöte der Bevölkerung nimmt die Polizei sehr ernst. Zur Bekämpfung der Straßenkriminalität hat die Polizei ihre Präsenz auf Straßen und Plätzen erhöht; zudem werden verstärkt Fahndungskontrollen und Razzien an Kriminalitätsbrennpunkten durchgeführt. Zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei jedoch auch in einem hohem Maße auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Gerade Delikte der Straßenkriminalität wie Raub, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl, aber auch Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Pöbeleien ereignen sich häufig unter den Augen der Öffentlichkeit und bieten somit dem Einzelnen die Möglichkeit, einzuschreiten und engagiert Hilfe zu leisten.




